"Was tragen Sie im Bett?"

Marylin Monroe antwortete darauf mit „Zum Schlafen trage ich nur ein paar Tropfen Chanel Nº 5“. Ob dabei Geld im Spiel war oder nicht, ist unklar. Aber wenn das der Fall gewesen ist, haben wir hier ein perfektes Beispiel für Influencer Marketing. Auch wenn es damals noch nicht so genannt wurde. Zudem war es wahrscheinlich auch eine der wirkungsvollsten Werbungen, die jemals für diesen Duft gemacht wurde.

Von vielen wird Influencer Marketing bloß als Trend abgestempelt. Wie man sieht, gehen die Wurzeln dieser Werbeform schon weit zurück, auch wenn sie erst in den letzten Jahren unter dem Begriff an Popularität gewonnen hat. Die Rolle von Influencer Marketing im Marketingbereich nimmt immer mehr zu. Das liegt auch daran, dass wir zunehmend mehr Zeit auf sozialen Netzwerken verbringen und uns an unseren „Vorbildern“ orientieren – sowohl wie wir gerne sein und was wir alles besitzen möchten. Obwohl uns genau bewusst ist, dass es sich bei den gezeigten Produkten teilweise auch um bezahlte Partnerschaften handelt (Stichwort Cathy Hummels – mehr dazu hier), nehmen wir diese Werbung trotzdem ganz anders wahr. Immerhin glauben wir, diese Personen zu kennen – auch wenn das nur durch Social Media der Fall ist – und vertrauen dieser automatisch mehr als einer reinen Werbeeinschaltung.

Was genau ist Influencer Marketing?

Unter Influencer Marketing versteht man die Zusammenarbeit mit einem digitalen Meinungsmacher der sozialen Netzwerke, der einen weitreichenden Einfluss auf seine Follower hat. Influencer Marketing eignet sich für die verschiedensten Branchen, angefangen von der Hotellerie  bis hin zu Handyherstellern.

Vertrauen ist der Schlüssel

Wenn man früher etwas kaufen wollte, fragte man Freunde oder auch Freunde von Freunden um deren Meinung, die als „Spezialisten“ in einem bestimmten Bereich wahrgenommen wurden. Doch in Folge der digitalen Erweiterung unseres Freudeskreises suchen wir immer häufiger auf Facebook, Instagram und YouTube nach verschiedenen Meinungen zu einem gewünschten Produkt. Das Um und Auf dabei ist, dass die Influencer authentisch rüberkommen und Vertrauen bei ihren Followern genießen. Immerhin sollen die Influencer ihre Follower aufgrund ihrer Empfehlungen auf Produkte aufmerksam machen oder sogar zu Käufen bewegen. Damit das Image eines Unternehmens auch erhalten bleibt, ist die Auswahl der Influencer sehr wichtig, um die Marke auch möglichst glaubwürdig zu verkörpern.

Eine falsche Auswahl der Influencer kann natürlich auch nach hinten losgehen, wie man dieses Jahr bei Milka sehen konnte. Unter dem Hastag #Milkaschmecktwie posierten Influencer mit einer Tafel Milka-Schokolade. Wenn die Schokoladen-Tafel allerdings als absurder Fremdkörper im Feed des Influencers rüberkommt, dann wirkt das leider alles andere als überzeugend.

Keine Werbung – sondern Storytelling.

Durch Influencer können Unternehmen Zugang zu Zielgruppen erhalten, die sie von selbst nie erreichen würden. Vor allem, weil Influencer Marketing oft nicht als klassische Werbung angesehen bzw. wahrgenommen wird. Grundsätzlich folgt man nur denen, deren Meinungen man vertraut und deren Ideen einen selbst ansprechen. Nachdem es mittlerweile schon Influencer gibt, die mehr Reichweite erzielen als die reichweitenstärksten TV- und Printmedien, ist die Zusammenarbeit mit Bloggern, Instagrammern, YouTubern & Co für viele Unternehmen auf jeden Fall sinnvoll. Dadurch lassen sich nicht nur die eigenen Social Media Kanäle stärken, sondern auch die Markenbekanntheit steigern und das Image des eigenen Unternehmens pflegen und positiv beeinflussen.

Neugierig, wie Sie Influencer Marketing für Ihre Marke und Ihr Unternehmen erfolgreich einsetzen können? Dann rufen Sie uns an unter 0732 283 283. Wir unterstützen Sie gerne beim Einstieg in die Welt der Meinungsmacher.