Gamification: Workshops als Entwicklungsstrategie

Alltagstrott, unendlich lange Meetings und ein Berg an Papierkram. Irgendwo dazwischen vierzig Minuten Zeit für den Webauftritt des Kunden. Selbstverständlich ohne Feedbackschleife oder intensiver Recherche, dafür am Reißbrett.
Insider wissen: für eine Agentur undenkbar. Doch wie vermittelt man die tatsächliche Arbeitseinstellung und -weise auch nach außen?

Manche Kunden haben den Wunsch, sehr stark in den Entwicklungsprozess eingebunden zu werden. Für uns heißt das: Designworkshop! Abhängig vom Produkt, nehmen wir uns einige geballte Stunden oder gar Tage (siehe The Design Sprint by Google Ventures) Zeit, um gemeinsam mit dem Kunden intensivst an der Entwicklung zu arbeiten. Nein, eigentlich zu spielen.

Der Begriff Gamification mag wohl schon einige Jahre in der Innovationsszene herumschwirren, doch aus der Mode, ist er noch lange nicht. Mithilfe spielerischer Aktivitäten einen kreativen und unkonventionellen Weg Richtung Endziel einzuschlagen, hat eine lange Liste an Vorteilen (hier nur ein paar):

  • Freies Denken
  • Geballtes Wissen und fokussierte Konzentration
  • Aha! und Überraschungseffekte
  • Hinterfragen scheinbarer Gegebenheiten
  • Intensive Kundeneinbindung
  • Vermittlung kreativer Arbeitseinstellung
  • Spiel und Spaß

Mit Designworkshops erarbeiten wir in der Gruppe, wie das fertige Produkt aussehen soll, welche Story es erzählt oder welchen Problemen vorgebeugt wird – kurz, was überhaupt die Vorstellungen sind. Die Idee, dass kreative Arbeitsweisen nun mal abseits vom Bürotisch (oder Reißbrett) stattfinden, spiegelt sich darin wieder. Und obwohl dem Spielesetting in den ersten Minuten des Workshops zumeist nicht vollends vertraut wird, so finden mit der Zeit doch jeder das Kind in sich wieder.